ich stehe am rand einer theaterbühne. sie ist ziemlich groß, der saal gefüllt. in der mitte der bühne stehen leute und spielen bereits. ich weiß dass ein abend mit vier oder fünf kurzen stücken auf dem programm steht. aber ich habe keine ahnung was meine rolle ist und was als nächstes kommt. geschweige denn kann ich den text. ich stehe also da, mit einem schnellhefter voller kopierter texte in den händen und warte auf den moment wo alle verstummen und mich anstarren weil ich meinen einsatz verpasst habe und ich dann immer noch nicht weiß was meine rolle ist, wie mein text geht und wann und wo ich ihn sagen soll. ich bin froh um jede minute, jeden abschnitt des stücks der vergeht ohne dass mein nichtwissen auffliegt. irgendwie ist die stimmung auf der bühne aber sehr angespannt, besonders um mich herum. plötzlich fällt aus dem schnürboden etwas herunter, es klingt wie ein schlüsselbund, aber nachdem es jemand aufhebt und mir zeigt ist es eine ca. 20 cm große massive weiß glänzende buddhastatue. ich beginne mich zu fürchten. irgendwann ist das stück vorbei, ich bin nicht aufgeflogen.
aufgewacht.
(die abstände in denen ich diese bühnenträume habe sind mittlerweile sehr groß, und in diesem fall weiß ich auch wieso ich ihn heute nacht hatte. trotzdem: es hört nicht auf sich unangenehm anzufühlen. selbst wenn die weiße buddhastatue eine interessante überaschung war.)