Archives for category: the geek factor

jeder will das iphone haben. jeder. es wird minuten nach der ankündigung in weblogs gefeatured, die nicht im entferntesten etwas mit technik zu tun haben. das ist wirklich “the next big thing”. i (heart) apple, inc.

sagen wir es gemeinsam:

we wantsss it!

17:26:30 cet: der us- und die europäischen apple stores sind offline.

(diese hysterie vor der apple-keynote wieder, so wunderbar!)

edit: die eierlegende wollmilchsau ist da. ipod mit video (widescreen), handy und internet. alles in einem gerät.

10:08 am: crowd is impressed

ich habe mich belohnt. ich musste mich quasi belohnen, nach den anstrengungen der letzten monate. und zwar mit der nintendo ds lite, natürlich in weiß (damit es farblich zum macbook passt, klar).

seit jeher spiele ich kaum am computer. wenn, dann früher mal adventures wie myst, und day of the tentacle oder sam & max. konsolen hatte ich nie. aber die ds lite hat es mir angetan. weil das design erinnert mich natürlich an die 80er, als s. so ein aufklappbares donkey kong tric-o-tronic hatte, und ich welche mit einem einzelnen bildschirm (ich glaube das, das und das hier), und wir beide hatten auch so ein seltsames quadratisches weißes teil mit zwei bildschirmen, glaube ich, und mehreren spielen, bei denen man geister jagen musste. (lang lebe die 1980er dekade. ausgenommen: schulterpolster, karottenhosen und bei den herren das berühmte thomas forstner outfit, oft gesehen auf schulbällen etc. iih.)

jedenfalls: mein erstes spiel auf der ds lite heißt animal crossing: wild world. es geht darum, mit comictieren zu kommunizieren und sein eigenes haus und die kleine welt als solche zu verschönern. das geht aber nur mit geld. und schulden hat man ja auch, wenn man ankommt. um des häuschens willen. deswegen ist das blumenpflücken, fische fangen und insekten jagen immer mit finanziellen hintergedanken verbunden. denn für das alles bekommt man geld. zudem soll man noch zu den dorfbewohnern nett sein, natürlich, denn dann kriegt man geschenke, die man bei bedarf wieder verscherbeln kann. alles also hochideologisch und sehr kapitalistisch, obwohl es sich als das gegenteil verkauft. denn die deutsche werbung spricht von “freiheit” und so weiter, wei man ja in seinem haus endlich mal alles nach den eigenen wünschen dekorieren kann – um seine freunde zu beeindrucken, wie es in der reklame weiter heißt.

spaß macht es trotzdem ziemlich, auch wenn ich dieses spiel gerne mal im anarchischen mode ausprobieren würde. wo ich dann keine schulden abarbeite, unfreundlich zu den niedlichen comictieren bin, keine blümchen pflanze und überhaupt den ganzen tag nicht aus dem haus gehe.

vielleicht bieten die sims hier mehr möglichkeiten. oder ich muss mir für den computer doch endlich black and white zulegen, bei dem das ganze spiel auf der entscheidung zwischen gut und böse basiert. es wird ein langer spielewinter, ich sehs schon kommen.

das handy schlägt vor, ich solle heute abend in “night of the günter” gehen. hm.

mein macbook ist nach 4 wochen(!) endlich aus der reperatur zurück, mit neuem mainboard, neuer heatsink und neuen kabeln, die zu selbiger führen. und jetzt mailt w. mir das hier. bin also schon gespannt, wann das ganze wieder von vorne losgeht.

blogmich06.

experiencing the same problem here. morgen mal mit dem macbook zu mcshark gehen und schauen, was die sagen. alles deutet auf einen fehler im logic board hin. seufz.

(file under: aus dem harten leben eines early adopters)

technical note to self: wenn der prozessor des neuen macbooks bei flash-seiten extrem heiß läuft (lüfterlautstärke = staubsaugerpegel) und das gerät eine tendenz zum plötzlichen und unangekündigten ausschalten entwickelt, sollte man vielleicht früher auf die idee kommen, die aktuellste version des flash-players zu installieren.

(und ich schlag mir mal kurz mit der hand auf die stirn… so, das wäre auch erledigt.)

jetzt, da das neue macbook mit mir zum arbeiten auf das klopfbalkönchen wandert und ich die eingebaute tastatur anstelle der großen externen verwende, jetzt also denke ich oft an e., der angesichts des neuen macbook’schen tatstaurdesigns meinte: “die tasten schauen aus wie halset tabletten“. und recht hat er.

stripy. lautsprecher. mit designfaktor.

e. war (natürlich zufällig) hier, als das neue macbook ankam. fotos von der auspackzeremonie zu machen war uns dann doch zu nerdig. aber wir unterzogen das neue gadget dennoch sofort einem fachmännischen test.
als erstes machten wir einen screentest, um herauszufinden ob das glossy display wirklich so spiegelt wie so viele jammern. aber sehen Sie selbst:

(anm.: um den screentest einer breiten masse zugänglich zu machen, versuchten wir, sprachlich ohne termini technici auszukommen und hielten uns an den hiesigen dialekt. um das video aus unserem testlabor abzuspielen, klicken Sie bitte unten auf das bild.)

screenshot.jpeg

so ist das nämlich.

aber jetzt ernsthaft: das display ist (gefühlterweise) doppelt so hell und viel kontrastreicher und farbgesättigter als das meines zweieinhalb jahre alten ibooks. und unter uns gesagt: mit dem alten ibook konnte ich bei sehr hellem licht (z.b. sonneneinstrahlung im zug) fast nichts erkennen. gespiegelt hat das ibook übrigens auch, nur eben sehr diffus wegen des matten displays.
hier im arbeitszimmer muss man sich schon sehr verdrehen, dass man eine spiegelung einfängt. bisher sehe ich also nur vorteile. den test im freien mache ich dann, wenn der sommer die eisheiligen besiegt hat.

(und jetzt gehe ich weiter mit imovie und garageband spielen. hach!)

“02 Jun 2006, 13:10, Vienna. Sendung Wurde Zugestellt.
02 Jun 2006, 08:15, Vienna. Sendung Befindet Sich In Der Zustellung.”

mein macbook ist da. auspackzeremonie und erste bilder folgen am nachmittag.

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