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alice im wunderland.

ganz früher:

(das gesamte handschriftliche urmanuskript von “alice im wunderland” kann man hier anschauen.)

gerade jetzt:

interessanter artikel über ein buch, das sich mit den wissenschaftlichen hintergründen des überlebenskampfes in extremsituationen beschäftigt. auf den ersten blick scheint es mir, als würden die apokalypsedrehbuchautorInnen eh das richtige schreiben:

Menschen, die ums Überleben kämpfen, sind nicht egoistisch, sondern helfen einander. Bei Gefahr werde Nähe gesucht, man tausche sich mit anderen aus, schliesse sich auf der Flucht einer Gruppe an und folge gerne dominant auftretenden Anführern. Sogar die sozialen Hierarchien und Rollen werden in Extremsituationen beibehalten, fanden die beiden Soziologen Norris Johnson und William Feinberg heraus.

es ist ein sehr spannendes thema, und der schluss des artikels streift dann auch noch etwas interessantes: greift das auch im virtuellen raum? (und dass die autorin eines buches mit dem titel “survive” ausgerechnet “ripley” heißt, löst schon abenteuerliche kinoassoziationen bei mir aus, ist aber sicherlich nur ein purer zufall.)

der kleine teigmann saß den ganzen sommer über auf dem ofen und dachte nach.

na, langeweile? nix zu tun? oder deadlines, die man unbedingt verdrängen will? hier kommt die rettung:

the lost ring ist ein neues alternate reality game von jane mcgonigal. es geht um die olympischen spiele, und angesichts der schönheit und tiefe des spiels sollte man sich nicht davon abhalten lassen, auch wenn mcdonalds und das olympische komitee als sponsoren dahinter stehen. (also los, trailer anschauen!)

es geht um sechs junge leute von verschiedenen nationen, die in allen möglichen teilen der welt aufgewacht sind und sich an nichts erinnern können. sie wissen nicht, wer sie sind, noch woher sie kommen und was ihre aufgabe ist. aber alle haben ein tattoo am arm: trovu la ringon perditan. was auf esperanto soviel heißt wie finde den verlorenen ring.

im beginner’s guide auf dem wiki des spiels findet man eine gute zusammenfassung. des weiteren ist die seite von einem gewissen (fiktiven) eli hunt eine gute ressource, um sich über die mythologie des spiels zu informieren. einen schönen eindruck von der eleganz des spiels bekommt man hier (eine seite, die in verbindung mit dem spiel steht, und auf der sich irgendwann eine kommandozeile einblendet, mit der man mit den richtigen passwörtern aus dem spiel weitere spielelemente freischalten kann. aber die seite ist einfach so schön anzuschauen. machen sie das mal ein paar minuten, es wird einem ganz friedlich zumute.)