Archives for category: die angstmaschine

ich schaue mir keine horrorfilme an. weil ich mich fürchte. und weil ich denke, dass es etwas mit einem macht, das nicht unbedingt gut ist. zumindest mit mir, weil der spruch “es ist ja nur ein film” bei mir überhaupt nicht funktioniert. wenn ich beruflich dazu gezwungen werde schaue ich mir den film auf dvd am laptop an, am besten im kleinen fenster und mit eingeschaltetem audiokommentar. (ok, zombiekomödien schaffe ich mittlerweile auch am fernseher oder sogar via beamer.)

jetzt war das gestern abend aber so, dass ich gemütlich zu hause herumsaß, an den viennale-kritiken für scriptalicious schrieb und nebenbei der fernseher lief. und zwar “the ring” in der amerikanischen version. ich hatte den film natürlich immer gemieden, aber wissen wollte ich schon, was auf dem geheimnisvollen videoband drauf ist, von dem man stirbt nachdem man es ansieht. also habe ich an diesen stellen so mit einem auge immer wieder hingeschaut. und was passiert? ich habe einen albtraum. klar. es kamen kinder, pferde, seltsame frauen und eine sehr arge atmosphäre voller bedrohungen vor.
q.e.d.

(und dabei arbeitet der film gar nicht mit offensichtlichen schockmomenten. gerade deswegen hat sich das ja wahrscheinlich so heimtückisch in mein unterbewusstes verlagert. schön blöd.)

neulich im riesensupermarkt entnahm ich dem großen kühlregal ein himbeertopfendessert, als sich mir im selben augenblick eine hand durchs regal entgegenschob, um yoghurts nachzuschlichten. also von der regalrückseite her, wo man eine geschlossene wand vermutet. was hab ich mich erschrocken.

ein gebückter blick ins regal offenbarte, dass es gar keine hintere wand gibt, sondern einen großen lagerraum. praktisch, eigentlich. aber trotzdem.-

gestern nacht von zombies geträumt. angst gehabt. rosa elefanten sind aber auch keine echte alternative.

was da gerade so mit den steuergeldern als rettung für die zocker in den banken abgeht, ist mir ja sehr suspekt. weil die, die das geld verzockt haben, können dann ja einfach weiter machen. oder irre ich mich? nein, hier stehts auch. es ist nur konkreter benamst:

robbing taxpayer pete to pay wall street paul.

überwachungskostenverordnung, my ass. irgendwas läuft hier ganz mächtig schief.

what would really happen if you were the last person on earth?

wenn jemand im gespräch immer sagt “die frau”. “die frau mag das nicht.” “da hat die frau etwas dagegen.” “da hat sich die frau gefreut.” und damit immer “meine frau” meint.

über lobbying, pr und das große geld. anhand des beispiels der diamantenindustrie. (via elephäntville)

der smarte, slicke vortragende aus der abteilung “world sales” eines großen deutschen tvfilmvertriebs, der immer sagte “dann beginnt es richtig spaß zu machen”, wenn er meinte “dann kommt wirklich geld rein”.

steven spielberg bei einer podiumsdiskussion gefragt, wie sich der gedanke der community in seinen filmen wiederspiegeln würde, und ob er es auch so sähe, dass das im amerikanischen film viel stärker vorkäme als im europäischen, weil diese ganze  community-sache hier bei uns kulturell nicht so verankert wäre. (aufgewacht.)

(file under: als ich wirklich ganz dringend urlaub brauchte.)

gerade erfahren, dass es schon fünf sind. fünf freundinnen, die dieses jahr kinder bekommen oder gerade bekommen haben.