ich schaue mir keine horrorfilme an. weil ich mich fürchte. und weil ich denke, dass es etwas mit einem macht, das nicht unbedingt gut ist. zumindest mit mir, weil der spruch “es ist ja nur ein film” bei mir überhaupt nicht funktioniert. wenn ich beruflich dazu gezwungen werde schaue ich mir den film auf dvd am laptop an, am besten im kleinen fenster und mit eingeschaltetem audiokommentar. (ok, zombiekomödien schaffe ich mittlerweile auch am fernseher oder sogar via beamer.)
jetzt war das gestern abend aber so, dass ich gemütlich zu hause herumsaß, an den viennale-kritiken für scriptalicious schrieb und nebenbei der fernseher lief. und zwar “the ring” in der amerikanischen version. ich hatte den film natürlich immer gemieden, aber wissen wollte ich schon, was auf dem geheimnisvollen videoband drauf ist, von dem man stirbt nachdem man es ansieht. also habe ich an diesen stellen so mit einem auge immer wieder hingeschaut. und was passiert? ich habe einen albtraum. klar. es kamen kinder, pferde, seltsame frauen und eine sehr arge atmosphäre voller bedrohungen vor.
q.e.d.
(und dabei arbeitet der film gar nicht mit offensichtlichen schockmomenten. gerade deswegen hat sich das ja wahrscheinlich so heimtückisch in mein unterbewusstes verlagert. schön blöd.)