
das ist ja wirklich ein extrem schreckliches briefpapier…

briefpapier für den tv sender 13th street. (via boingboing)
meine evolution bezüglich fontgeschmackssicherheit war sehr ähnlich. ich habe nur curlz ausgelassen und gleich mit papyrus begonnen. steckengeblieben bin ich dann bei helvetica. aber da geht noch was, wie ich hier sehe.

my evolution of taste from grade school to present. (via swissmiss)
edit: hilfe, jetzt fällt es mir wieder ein: papyrus kommt nicht nur ganz groß auf dem plakat von AVATAR vor, sondern auch als untertitelschrift bei den na’vi szenen. ich erinnere mich noch an das kleine gruseln, das ich verspüre (gefolgt von sofortiger verdrängung).
aber eigentlich ist es nur konsequent: wer papyrus benutzt ist zwischen 12 und 16 und damit genau in der zielgruppe. da steckt sicher eine ganz ausgeklügelte marketingstrategie dahinter, die mehr gekostet hat als einen fontdesigner zu engagieren, der eine einzigartige schrift kreiert, mit der man das franchise branden kann. (immerhin ist es nicht comic sans.)
diskutiert wird darüber übrigens hier, hier und hier.
für alle fans der serie LOST (also ich):
ty mattson hat eine wunderschöne serie von 8 postern mit themen aus der serie gestaltet. anschauen!
(via docarzt)
wie sich menschen einrichten, sagt ja viel über ihre persönlichkeit aus. die wohnung ist gleich nach der kleidung die nächste “haut”, finde ich.
auf der seite freunde von freunden werden berlinerInnen und ihre wohnungen portraitiert. manche sind so schick wie aus einem einrichtungsmagazin, aber viele wohnungen sind einfach ganz normal und werden mit einer liebe zum detail und einem guten blick schön fotografiert.
((das blog macht damit etwas, das ich eigentlich auch machen wollte, als ich nach wien gezogen bin. jetzt wäre es etwas um das verwaiste wohnzimmer wiederzubeleben. egal, ich habe dafür eine andere idee, die startet aber frühestens 2010.))
ich schliefe am liebsten in einem alkoven.

napping nooks.
schöne scans von alten vogue fotostrecken. erstaunlich, um wieviel die mode der 1940er zeitloser und aktueller aussieht als die aus den 1960ern.
die herbstmode besteht zu 10% aus undefinierbaren grautönen. die restlichen 90% sind folklorefetzen (vgl. hier). da kann ich gleich meine rustikale kunstpelzweste entmotten, in der ich ausschaue als wäre ich gerade dem sherwood forest entsprungen.
heute ein bissl schlafzimmerverschönerung gemacht.
vorher:

nachher:

einfach zwei bahnen tapete an die wand genagelt (nicht geklebt, weil befristete mietwohnung und so). die tapete ist von habitat, design matthew williamson, aus der reihe very important product.