Archives for category: der alltag

der grandiose dualit toaster

normalerweise wünscht man sich keine küchensachen, weil die kauft man sich selber. das einzige, das ich mir definitiv gerne schenken lassen würde, wäre ein dualit toaster. seit neuestem sind die elektronisch gesteuert und haben auch sonst einiges zu bieten. und schön sind sie. und die firma rühmt sich, dass jeder toaster in england von einem mitglied der belegschaft eigenhändig zusammengeschraubt wird. das ist doch mal was.

(und eigentlich sollte ich gerade arbeiten.)

wie man zähne putzt

how to graphics

das tut zwar jetzt nichts zu irgendeiner sache, aber: ist das nur mir aufgefallen, dass britney spears immer wenn sie ein “l” singt, die zungenspitze so zwischen die zähne steckt? das hat mich schon bei “hit me baby one more time” beschäftigt. natürlich musste ich nach jahren der ungewissheit dieser zungensache auf den grund gehen und habe jetzt durch meine investigativen bemühungen herausgefunden, dass es sich dabei um ein linguistisches phänomen namens “interdental realisation of /l/” handelt, das sogar wissenschaftlich abgehandelt wird.

(und worüber denken Sie so nach, wenn Sie nicht arbeiten?)


ich hab eh nächste woche einen frisörtermin.

bild von marc johns.

ich gehe nie zu starbucks. erstens gibt es in wien echte caféhäuser, zweitens: von zuviel kaffee krieg ich herzflattern, und vor allem macht macht die übertriebene auswahl im starbucks wahnsinnig. so wie hier, quasi:

(via swissmiss)

edit: wobei, und das muss man ja auch einmal gesagt haben, der wiener an sich auch nicht gerade zimperlich ist mit seiner verwirrenden kaffeezubereitungsauswahl. aber trotzdem.

“na dann, erkläre weiter die steuer!” meint k., als ich mich wegen dem scheißdepperten steuerzeugs nicht mit ihr treffen kann. ja, eh.

neulich auf der post

ICH:
ich hätt gern 55cent briefmarken.
die mit der manner werbung.

POSTBEAMTER:
(schaut zum leeren nebenschalter)
die hot der kollege. der is aber erst in aner stunde wieda da.

ICH:
hm. nein, dann komm ich später wieder vorbei.

POSTBEAMTER:
(nickt, kramt dann in seinen sachen)
schauns, hase und igel hätt i no do. selbstklebend.

ich muss grinsen, lehne dankend ab und gehe meines wegs.

isabo hat “swee-a muskakata”. und warum das so ist, sollte man unbedingt hier nachlesen.

ich bin müde wegen drehbuch unterrichten. aber morgen vormittag abgabetermin drehbuchlektorat. jetzt: wenn ich heimgeh, mach ich nix mehr außer essen und totstellen resp. schlafenlegen. aber wie wird dann das lektorat bis morgen vormittag fertig? man weiß es nicht. (nur falls es Sie interessiert…)

die batterie vom macbook gibt den geist auf, das dvd laufwerk zickt schon länger herum, ich bekomme einen vertragsentwurf für einen großen auftrag gemailt, der mich völlig zum leibeigenen der firma macht und für mich unwirtschaftlich wird, ich muss im höchsttempo zwei drehbuchunterrichtsblöcke vorbereiten, und gerade fühlt sich das alles superscheiße an.

(dass apple für morgen neue macbooks ankündigt, ist nur ein kleiner trost, denn erfahrungsgemäß sollte man keine geräte der ersten generation kaufen wegen kinderkrankheiten. ich weiß wovon ich spreche. ach naja.)

iscream, you scream (@flickr.com)

(i scream, you scream… by balsamia)

oben am mariahilfer platz ist es unglaublich laut (manche nennen es musik), und es sind viele junge menschen dort in meist schwarzer oder tarnfarbener kleidung, mit hunden und kindern im schlepptau. und polizisten, die calippo eis lutschen. weiß einer, was da los ist?


(c) foto: ines häufler

(file under: nein, es ist nichts.)

christl stürmer und ihre band fliegen auch bloß mit air berlin.
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spanien, spanien!
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ein bissl sonnenbrand (der irsee ist schön).
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sehr neidisch auf g.’s neue wohnung in salzburg.
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der gastgarten leert sich am endspiel-sonntag pünktlich um 20.30h. auf den noch besetzten tischen sitzen dann noch fast ausschließlich frauen.
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in berlin angekommen, ins café einstein zur besprechung gefahren, dort melange getrunken und backhendlsalat gegessen, zurück nach wien geflogen. kommt mir alles seltsam vor.
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nachtrag zu schweden: die haben auch deutsche wörter in ihrer sprache. “besserwisser” und “stürmerfoul”, um genau zu sein.

im haus gegenüber

…hört jemand sehr laut musik, wie immer am wochenende. wenigstens ist es bucovina club von shantel.

…hört man zur zeit keine paarungsgeräusche mehr. dafür immer ab 22.30h laute skype-telefonate einer hausbewohnerin, die auf englisch geführt werden. es geht um irgendeinen russen und einen flughafen. streit liegt in der luft, aber nach einer stunde haben sie sich wieder lieb.

…maunzt die katze nicht mehr 24 stunden lang, dafür gibt es neue katzen, die im 2. stock auf dem äußeren, sehr schmalen fensterbrett balancieren.

…geht ein mann sehr gern nackt durch seine wohnung.

(file under: was man zu sehen und hören nicht vermeiden kann, wenn die straße recht eng ist und man im sommer nicht ersticken möchte.)

liebes tagebuch,

bin wieder mal shoppen gegangen. nach der alljährlichen aufräumeskapade, die in drei säcken für die humama-container resultuierte, ist nix mehr zum anziehen übrig geblieben. echt wahr (das glaubt man uns frauen gemeinhin ja nie, wenn wir sagen “ich hab nix zum anziehen!”. das gibts aber wirklich. denn drei t-shirts reichen definitiv nicht für den ganzen sommer.) beim streifen durch die anziehsachenläden (was ich ja selten tue), fiel mir auf:
- dass die kichernden irrsinnig jungen verkäuferinnen so laut kicherten, dass die filialleiterin meinte “mehr disziplin, meine damen!”. die “damen” kicherten aber weiter und kreischten jedesmal, wenn die registrierkasse nicht das tat, was die kichernden damen von ihr erwarteten. vor einer schar wartender kunden. natürlich.
- dass in einem durchaus etablierten geschäft in der kärntnerstraße die eine verkäuferin aus dem raum unten ihrer kollegin die kundenwünsche in den ersten stock hinauf brüllte (ja, brüllte).
- dass die anzuggekleidete verkäuferin im poshen nespressoladen überhaupt nicht mit der beschwerde der kundin vor mir umgehen konnte, sodass ich ihr beinahe raten wollte etwas über das thema “konfliktmanagement” nachzulesen.

conclusio: ich werde alt. früher ist mir das nie aufgefallen. jetzt stört es mich. naja egal. jedenfalls hab ich ausgerechnet im hippieladen eine fesche dezente hose (merke: dezent und hippieladen, das geht sich nur selten aus!) und ein seriöses oberteil gefunden. auch ok.