Archives for category: der alltag

in irgendeinem artikel stand, dass sowohl für junge als auch für menschen über 60 die zeit langsamer vergeht als für die dazwischen. man vermutet den grund darin, dass junge menschen sowie menschen nach der pension viel mehr neues ausprobieren. und neue eindrücke lassen die zeit subjektiv langsamer vergehen.

deswegen probiere ich auch mal ab und an was neues aus. heute: ich scanne mein matura- und diplomarbeitszeugnis. das brauche ich für einen unverhofften nebenjob. und es fühlt sich merkwürdig an. 1992 und 2002 steht da drauf. das waren nämlich noch zeiten.

edit: ich habe in deutsch mit literaturpflege maturiert?

den meines erachtens nach bisher besten beitrag zur hegemann-debatte findet man hier (und einige basis-informationen und links hier und hier). und bildung bekommt man auch noch frei haus, nämlich die definitionen von “remix” in literatur und musik, “sampling” und “plagiat” (und einige eigenartige wortbestimmungen von “inspiration“). also jetzt: remixen sie sich ihre meinung! oder verwenden sie einfach copy und paste, ganz nach belieben! (es ist alles eins, hört man.)

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(diese ganze emotionale dynamik die da in den letzten tagen durch den “fall hegemann” entstanden ist finde ich in wahrheit viel interessanter als den auslöser. wer auf wen mit welcher wucht einhackt, wie schutzbehauptungen argumentiert werden, debatten verschwimmen, medien aufeinanderprallen, definitionen umgedeutet werden, sich doppelmoralitäten zeigen. es ist mittlerweile eine einzige große feldstudie geworden.)

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im lichtlosen und eiskalten winter auf die idee zu kommen, sich als hobby “analogphotographieren” zuzulegen ist eine wahrhaft stupide idee.

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es ist schon irgendwie ungewohnt. nach fünf oder sechs jahren fahre ich heuer erstmals nicht zur berlinale. ich sitze hier in wien am sofa mit einer tasse tee, während sich andere am potsdamer platz beim anstellen um kinokarten die eiskalten füße in den bauch stehen oder auf empfängen mit denselben leuten reden die sich ohnehin in wien bei den diversen veranstaltungen treffen. mein sofa erscheint mir im augenblick schöner. see you next year, berlinale. maybe.

heute entdeckt, dass es im siebten bezirk einen großen pokershop gibt. für den kauf von pokerzubehör. im schaufenster saßen menschen mit den typischen westen und spielten.

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die kälte wäre mir ja egal, aber der hochnebel verursacht so ein dunkelgraues diffuses licht, dass sämtliche kameras unbenutzt herumstehen. dabei hat mir m. seine holga geliehen. ich brauche sonne.

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und wo ich gerade beim beschweren bin: wann kommen endlich die updates fürs kleine macbook pro? mein weißes macbook ist leider nach vier jahren schön langsam eine lahme ente. und wieso geht mein airport express mit dem chello nicht zusammen? und überhaupt.

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aber sonst ist alles in ordnung.

manchmal, wenn ich keine klaren gedanken fassen kann weil so viele davon im kopf sind und die dort so schnell und laut herumturnen als befände man sich in einem affenhaus, manchmal verfalle ich dann in eine schreckstarre. das einzige was mir nun noch möglich ist, ist das absurfen der feedlisten auf bloglines, während ich dabei zuschaue wie die zeit vergeht, in der ich die vielen wichtigen sachen erledigen sollte. dazwischen erscheint noch ein neues email, das mich mit einer noch wichtigeren sache bewirft, die am besten gestern zu erledigen wäre. und ich spiele weiter kaninchen vor der schlange.

schoenbr_ampel
(c) foto: ines häufler

die kunst des briefeschreibens gerät zunehmend in vergessenheit. wir schreiben e-mails und sms. ich meine, nicht dass das nicht auch ab und zu eine kunst wäre, sich elektronisch zu formulieren, aber wer besitzt heute überhaupt noch briefpapier?

das weblog letterheady versammelt die bemerkenswerte artenvielfalt dieser aussterbende papiergattung.

hier wird erklärt, wie man durch das layout einer speisekarte den gast manipulieren kann. sehr spannend.

suche ein pflaster. weil die temperatur heute so schwer gestürzt ist.

ich bin wieder da und werde von arbeit erstickt. aber davon lasse ich mir meine laune nicht verderben und begrüße den nachmittag mit einer einlage auf dem waffel-klavier!


(via swissmiss)

sehr interessante rechenexempel zum thema glühbirnenverbot von moritz gieselmann im standard.

Schätzen Sie die Arbeit von Ute Bock?
Sie deckt eine Nische ab. Sie ist engagiert, das muss man wohl gut finden.

(frau fekter im interview. quelle)

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am sonntag in lainz tatsächlich ein wildschwein gesehen. es war groß. und wir erwarteten, dass john locke um die ecke biegt. tat er aber nicht.

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locke_wildschwein

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nick cobbing: ice

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half-heartedly.

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goncourt im theater.

zurück aus cannes. die filmfestspiele sind der wirklichkeit gewordene marketingwahnsinn. man hat die innereien der filmindustrie vor augen wie den motor eines naked bikes.
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mir ist endlich eingefallen, von welchem lied der estnische songcontesttitel geklaut war: es ist der titelsong aus zorro!
zur veranschaulichung:
estland vs. zorro
(das wäre vielleicht ein guter titel für ein no-budget B-movie)
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draußen ist sommer.
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nizza ist schön. (fotos folgen)

danke für die gute demel schokolade, die ihr mir neulich geschenkt habe. ich kaufe gleich nachschub, so gut ist die!

eure tochter.

Dilbert.com

siehe auch im echten leben hier.

Schlüsselanhängertierchen-Aktion.