oh, funkeln wirst du,/
strahlen auch in dem neuen glanze!/
und ich gehe dann aufs ganze/
und dann werd ich glücklich sein.
(ich sag doch, in lyrik und dialogen bin ich schlecht. aber trotzdem: nur mehr 23 stunden und 45 minuten, dann kurz den “reset”-knopf drücken, und alles wird gut. die hoffnung stirbt zuletzt. das pathos auch.)
außer arbeit.
ich mache meinen beruf ja letztlich eh nur wegen der scheiß gefühle. (wenigstens in der fiktion sind sie dann vorhanden.)
ein effekt meiner momentanen recherche über serienkiller ist ja das nachdenken über den selbstmord. disclaimer: also, nicht dass ich mich umbringen möchte (zur zeit hat schlafen und energie sammeln bei mir priorität), aber das gedankenspiel drängt sich auf. weil ich in einem buch gelesen habe, dass die art des selbstmordes auf den charakter rückschließen lässt. der autor des buches berichtet von einer erfolgreichen intervention bei einem selbstmordkandidaten. bei einem darauffolgenden gespräch meinte dieser auf die frage, warum er sich in den kopf hatte schießen wollen, “damit das denken aufhört”.
ich bin nun zur überzeugung gekommen, dass ich mir ins herz schießen müsste, sollte ich meinem leben ein ende setzen wollen. es ist konsequent, schnell und hart. und das herz hört auf weh zu tun.
wie lange dauert es, bis eine neue stadt die unschuld verliert. bis bestimmte plätze emotional verknüpft sind in einem, bis die stadt keine weiße weste mehr hat.
19 monate und 17 tage. bei mir.
zuviel zahnarzt. nicht wahrhaben wollen von privaten nachwehen. zu viel arbeit. nerven liegen blank, gerade.
(verspreche mir sofortige linderung durch ausreichende zufuhr von kartoffelpüree.)
irgendwie hätte ich gerne ein projekt hier liegen, dessen titel das wort “extravaganza” beinhaltet.
“i dream myself alive”
(ist mir heute wieder eingefallen. ich glaube, das ist aus einem song von a-ha aus den 80ern. und es ist ein schöner satz. und man könnte jetzt auch lange über den schönen pathos der songtexte von damals schwärmen, aber man muss ja auch mal was arbeiten, nichtwahr.)
entweder man denkt nach und schneidet sich von vornherein ein großes gefühl ab weil das risiko vielleicht zu hoch ist. oder man denkt nicht nach und geht das risiko ein und fällt auf die fresse.
(”die wahl haben” hatte ich eigentlich auch anders definiert.)
habe kreuzweh vom dachbodenausräumen (i.e. kistenschleppen) bei a.
(fühlt sich rather unsexy an. bin ich schon so alt? verdammt.)
drama in den bergen! liebe oder freiheit?