Archives for category: das leben

wie lautet eigentlich die etymologie des wortes “räuberpistole”?

#

ah, tiefkühlpizza.

#

10 IF sonntag sonne
20 THEN endlich photographieren gehen
30 ELSE verzweiflung

#

(und manches andere das diese woche geschah bleibt lieber eingeschlossen im echten leben.)

“the quiz” von hello saferide. die frau kommt erstens aus schweden und stellt zweitens die wirklich wichtigen fragen. auswendiglernen.

Would you freak out if I said I liked you?
Do you walk the line?
Is your IQ higher than your neighbour’s?
And is it very much higher than mine?

Can you sleep when I grind my teeth?
Do you look away if I slob when I eat?
Will you let me be myself?
Can you at all times wear socks?
because I’m still scared of feet

Do you talk in the middle of Seinfeld?
Do you read more than two books a month?
Do you get racist or sexist when you’ve had a few?
Is it fine if I make more money than you?

Have you slept with any people I work with?
Is there anyone you’d rather wish I’d be?
Do you still keep pictures of old girlfriends?
Are they prettier than me?

And if I’d fall, would you pick me up?
If I fall, will you pick me up?

heute nacht von einem unglaublich hellen und schönen schlafzimmer geträumt. es befand sich als zubau in einem mediterranen garten, hatte ein umlaufendes fensterband auf augenhöhe und einer decke aus glas. die schäfchenwolken bestanden aus echten schäfchen. (dann leider aufgewacht.)

#

folgendes gelernt: nach 6 jahren freiberuflerdasein entdeckt, dass die freie tageseinteilung tatsächlich möglich und nutzbar ist, d.h. zeit die nicht im büro verbracht werden muss darf ich tatsächlich mit anderem verbringen. größte entdeckung: man muss da ja energie tanken um sie im wirklich stressigen moment zur verfügung zu haben. (rückblickend habe ich die letzten 6 jahre großteils in einem solch erschöpfenden arbeitstempo verbracht, als würde ein marathonläufer die gesamte strecke im sprint laufen.)

#

bilanz dieser woche: zweimal nachmittags fotografieren gesewen, einmal im kunsthistorischen museum gewesen, gestern freunde getroffen, ansonsten entspannte abende zu hause, und die meiste zeit bei mir und bei sinnen gewesen anstelle im kopf bei der arbeit. (wobei es auch hilft, endlich mal ein paar kleinere aber aufwändige aufträge abzulehnen. es ist eine wohltat, sag ich ihnen.)

#

und heute abend gibt es tapas.

“Maybe naming him Rimbaud wasn’t such a good idea.”

großartiges weblog: unhappy hipsters. (via @gerdbrunzema)

schnell die sonne nützen, habe ich mir gestern gedacht.

schoenb_brunnen

schoenbr_silhouette

schoenbr_voegel

schoenbr_sphinx

(c) fotos: ines häufler

da sitze ich in der nacht und informiere mich über impfvorschriften und einreisebestimmungen für die mongolei. und all das nur weil p. und j. mir angeboten haben, dass ich sie doch im sommer 2 wochen dorthin begleiten soll. i think i’ll grab the chance, my dear friends.

#

die nikon d5000 lacht mich plötzlich so an, dabei experimentiere ich momentan doch auch gerne wieder mit analogem. und finanziell wäre das bei dem avisierten neuem macbook und der sommerlichen mongolei eher eine reine fantasie. (hallo, lottofee?)

#

ach, das fotografieren.

#

ich habe jetzt haustiere. sie sind von peru über belgien zu mir gelangt. den linken nenne ich chomsky, den rechten zeus.

chomskyzeus

ich mag post secret. ich finde die aussagen der postkarten bewegend, herzerwärmend, manchmal kitschig und immer schön. und ich bin damit nicht allein. das projekt wurde innerhalb kurzer zeit so erfolgreich, dass jetzt neben mehreren bucheditionen auch eigene live-veranstaltungen geboren wurden.

ich denke der erfolg rührt unter anderem daher, dass es eben oft nicht reicht, einfach nur rational und vernünftig zu sein. weil wir in wahrheit alle menschen sind.

das kunsthistorische museum ist ein hort mir fremder menschen. eine sozietät, die zur feldforschung einlädt. darunter bislang folgende typen:

die mitschreibenden. meist dame mittleren alters, die bei der führung immer einen großen notizblock bei sich trägt und mit einem kratzenden bleistift aufzeichnungen macht. beflissen, entschlossen und beinahe ärgerlich, dass die umstehenden ihre ernsthaftigkeit nicht verstehen. (nicht zu verwechseln mit der studentin der kunstgeschichte, die beim aufnotieren weitaus mehr leichtigkeit ausstrahlt.)

der kunstvermittlungscrasher. männer oder frauen älteren semesters, die mit ihrem offensichtlich zuvor erworbenen wissen den offiziell beauftragten akademischen gruppenführer so lange mit detailfragen (bevorzugt zu jahreszahlen) quälen, bis dieser ins stottern kommt. der kunstvermittler hebt dabei mindestens fünfmal zum weiterreden an, um wieder auf das eigentliche thema zurückzukommen, muss aber meist eine niederlage einstecken, bis der kunstvermittlungscrasher sich im recht fühlt und den kunstvermittler fortfahren lässt. pro geführter gruppe findet sich mindestens ein exemplar, wobei manche es bevorzugen, mit ihrer tat ihr eigenes wissen feilzubieten, andere hingegen zielen darauf ab scheinbare fehler im vortrag des kunstvermittlers aufzudecken.

die schicksalhafte verwandtenallianz. ältere tante, schwiegermutter oder großmutter, die den jüngeren männlichen verwandten wiewohl beredt als auch ungefragt durch die ausstellung führt. auch wenn der jüngere männliche verwandte bereits minutenlang ein durchaus genervtes gesicht macht, unterbricht sie nicht ihren redefluss. wagt der jüngere männliche verwandte einen einwurf – und mag er auch noch so berechtigt und fundiert vorgetragen sein – wird dieser noch im halbsatz abgewürgt, und die ältere tante, schwiegermutter oder großmutter fährt lautstark mit ihrem vortrag fort. (anm.: die situation erlangt für den jüngeren männlichen  verwandten besondere erschwernis, sollte der gemeinsame verwandtschaftliche besuch des museums dadurch zustandegekommen sein, dass die tante, schwiegermutter oder großmutter dem jüngeren verwandten die museumsjahreskarte zu weihnachten geschenkt hat. siehe auch abhängigkeitsverhältnis.)

für ein gefühl von unendlichkeit. und einsamkeit. und überwältigung.

mein unterbewusstes hat mir befohlen, das mobile internet in wien zu vergessen.  bitte bewahren Sie ruhe, während ich folgendes mache:

loadinglife

(via astrid paprotta)

ich melde mich hiermit ab, wünsche erholsame festtage (nein, das klingt nur wie ein paradoxon, glauben Sie mir!) und sende grüße aus dem tief verschneiten salzburg.

ein kleines grün gekleidetes heinzelmännchen (a.k.a. elf?) mit einer laterne in der hand, davor ein packerl mit blauer schleife.

als kind hatte ich ein bilderbuch: “das kleine buch der heinzelmännchen” von rien poortvliet. es war ein großartiges pop-up bilderbuch, in dem das leben der heinzelmännchen beschrieben war: wie sie leben und dass ihre feinde die trolle sind und ihre freunde die tiere. am faszinierendsten und ekligsten fand ich die eine zeichnung, in der ein fetter troll, dem der sabber aus dem mund rinnt, den armen kleinen heinzelmann mit dem hintern voraus an einen schleifstein hält, um ihn zu quälen. und am tollsten dass die heinzelmännchen eine kleinen thron als klo hatten.

an einem abend, ich kann mich noch genau erinnern, ging ich nun auf suche nach den heinzelmännchen in unserer wohnung. ich schaute unter die sessel, tische, kroch auf dem boden herum, um unter den betten und kästen etwas zu finden – nichts. dabei wollte ich ganz unbedingt ein heinzelmännchen sehen, obwohl ich damals bereits wusste, dass sie fiktion sein würden. aber ich wollte einfach daran glauben, dass es wahr sein könnte. und wenn man diese karte ansieht, dann zeigt sich doch sehr deutlich, dass salzburg sehr wohl ein verbreitungsgebiet der heinzelmännchen ist.

ein goldener engel mit trompete, als ornament auf der lehne des weihnachtsmannsessels. (bei geschlossenem türchen ist ein mond als ornament zu sehen, als pendant zu sonne, die sich auf der anderen sesselspitze befindet).

achtung, bildungsbloggen:

wussten Sie dass die engelstrompete gerne ein rauschmittel ist?

oder dass der film “blow the horn at midnight” auf deutsch “der engel mit der trompete” heißt?

oder dass man sein geld damit verdienen kann vier flöten gleichzeitig bei (zitat) “hochzeit oder todesfall” zu spielen und sich engelstrompete zu nennen?

eine kleine lachende puppe mit roten pippilangstrumpfzöpfchen, die in einer art stoff schaukel vorne am tisch des weihnachtsmanns baumelt.

das erinnert mich so ungefähr an minute 1:35 von diesem video:

eine rote christbaumkugel, eine gelbe christbaumkugel und ein tannenzweig.

ich glaube mich zu erinnern, dass eine meiner tanten früher einen sehr großen christbaum hatte, der monochrom geschmückt war. blaue kugeln, blaue kerzen. oder rote kugeln, rote kerzen. manchmal dazu passendes lametta. was ich aber nie verstanden hatte war, dass der baum keine tanne sondern eine fichte war, die sicher ganz fürchterlich stechen würde, wenn man sie schmückte.

(und ich verspüre gerade den wunsch nach einer komplett weißen tanne mit discokugeln als dekoration. das wäre doch sehr hübsch.)

ein kleiner mäusemann (der aussieht wie ein känguruh) mit einem zwicker auf der nase, in einem spielzeugauto sitzend.

erich hatte sein ganzes leben lang probleme gehabt, weil er auf den ersten blick nicht aussah wie eine maus sondern wie ein miniaturkänguruh. vor allem die einreisebehörden am nordpol hatten ihm probleme gemacht, dann das weihnachtsamt für arbeitsbewilligungen, sowie später die staatsbürgerschaftsbehörde. dabei lag das ganze bloß an einer genetisch bedingten störung, die sein fell hellgelb und seine schnauze und ohren känguruhhaft aussehen ließen.

erich gab nicht auf, er wollte schließlich etwas erreichen. mühsam beschaffte arztatteste konnten die beamten schließlich von der richtigkeit seiner angaben überzeugen, sodass erich nach saisonen des wartens endlich seine arbeit als spielzeugautotester antreten konnte. doch wie es das schicksal so wollte, hatte er nach wenigen wochen einen unfall, der sein augenlicht schwächte, woraufhin ihm ein zwicker verschrieben wurde. erich verlor seinen job, hatte sich aber zum glück bereits so beliebt gemacht, dass man ihn weiterhin im innendienst duldete, und so saß er ab und an in einem der spielzeugautos im büro des weihnachtsmanns probe und tat so als ob. immerhin.