Archives for category: auf reisen

am vormittag mit f. in der albertina den van gogh, schnee und eis und die sammlung baltliner aufgesaugt. dann noch prunkräume durchwandert, für wohnungsinspirationen. mittags am naschmarkt sushi gegessen. und später zwischen den olivenbäumen auf der terrasse vom café leopold kaffee getrunken. viel über kunst geredet, ein bisschen auch über den job und über mich. immer wieder auch gar nichts geredet. versucht mich zu erinnern, wann ich das letzte mal an einem wochentag so etwas getan habe. es fällt mir nicht ein.

mir geht es gut. und ich mag wien.


asiatische doppelhochzeit


zufällig auch noch vorbeispaziert


tentation & dome

(c) fotos: ines häufler

ok, hier ist der deal: wenn man aus einer extremen überarbeitungsphase in eine stadt fährt, sollte man vorher ein paar freie tage zu hause zwischenschalten, damit man schon entspannt ist, wenn man hinkommt. oder man kommt in der stadt an und fährt gleich weiter aufs land. bis man entspannt ist. oder man bucht um. und überhaupt sollte man nur in eine stadt fahren, in der man es aushält. weil man sie wirklich gerne mag.
(ja, klar hat paris sehr schöne ecken. bin heute durch belleville spaziert und hab die chinesischen ramschläden durchstöbert. und vor drei tagen war ich auf einer privatparty und habe dort bis vier uhr früh karaoke gesungen. auch super. aber die stadt ist letztlich einfach nicht zu mir durchgedrungen.)

dass ich nicht in diese stadt finde, wie es s. im kommentar davor formuliert, liegt möglicherweise auch daran, dass ich keine kraft habe. vor paris war es stressig und ich bräuchte vier tage zum runterkommen. vier tage, die ich mit schlafen, essen, lesen und wieder schlafen fülle. und während dieser vier tage bin ich sozial unverträglich, mieselsüchtig und lustlos. aber dennoch: paris springt mich irgendwie grundsätzlich nicht wirklich an.

es ist ja nicht so, dass es mir hier nicht gefallen würde. die häuser sind schön, die straßenfluchten faszinierend. und die sehenswürdigkeiten mächtig.

aber ich bin nicht wirklich gerne hier. das liegt vielleicht an der sprache. ohne französisch, aber mit gutem englisch kommt man hier eben nicht so wirklich voran. alles fühlt sich ziemlich fremd an. irgendwie weiß ich nicht genau, was ich mit dieser stadt anfangen soll.

sehr angenehm ist natürlich, dass herr e. so gut kochen kann und ich bei ihm wohnen darf. und dass es heute keine 30 grad mehr hat.

(c) fotos: ines häufler

paris. bis nächste woche dann.

foto: (c) ines häufler

weil sich meine verschwitzten fingerkuppen anfühlen wie rosinen. und ich hasse, hasse, hasse rosinen.

(aber jetzt was anderes wegen der hitze: in stockholm gabs in einem kaffeehaus in der einen wasserkaraffe traditionelle zitronenscheiben, in der anderen hingegen gurkenscheiben. was einen leicht bitteren und äußerst erfrischenden geschmack ergab. file under: pimp up your tap water.)

fotos: (c) ines häufler

wie in petterson und findus:

Fotos: (c) ines häufler

die männer & das feuer:

beweisfoto 0:00 uhr. keine sonne mehr, aber immer noch heller himmel:

fotos: (c) ines häufler

foto: (c) ines häufler

i had a little marimekko moment…


foto: (c) ines häufler

marimekko

(kaiku fabric by maija louekari for marimekko)

midsommer in schweden. im nachbardorf von siljansnäs angekommen und von m.’s familie adoptiert worden, quasi. dabei bin ich nichtmal seine freundin, sondern nur eine freundin. (die familie ist sehr nett.)
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sauna und hering, sauna und hering. hmm! (und wälder und seen, natürlich.)
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die sonne geht zwar unter, aber dunkel wird es nicht. habe beweisfoto erstellt.
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hatte einen petterson und findus moment. wegen der hühner im garten und dem schwedisch roten hühnerstall.
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die bunten plastickeckchen beim trivial pursuit heißen in schweden umgangssprachlich “plopp” (wie in: “dear friends, we are having a plopp-situation here.”)
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wenn m. oder ich ein englisches wort nicht wussten, haben wir es auf schwedisch oder deutsch gesagt. hat immer funktioniert.
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habe die trivial pursuit fragen auf schwedisch vorgelesen. the friends were impressed. aber ich wusste nicht immer, was die fragen bedeuten. (“what was i reading just now?!”)
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ich gestehe, dass ich unser österreichisches bier der schwedischen leichtversion vorziehe. öl ist nicht öl, nämlich.
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das froschlied beim maibaum aufstellen mitgefilmt. finde das immer noch etwas seltsam.
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auf dem flughafen noch schnell elchsalami und schwedische buttermesser aus holz gekauft. auf das rentierfell verzichtet. vorerst.
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(gute fotos folgen morgen.)

in vier stunden geht mein flieger. mittsommer in schweden, in der nähe von leksand (siehe foto oben vom letzten november). bis dienstag dann.

(wetterprognose ist unschön. naja.)

foto: (c) ines häufler